Grundwasseruntersuchungen auf dem Campus-Areal abgeschlossen

Grundwasseruntersuchungen auf dem künftigen Campus-Areal abgeschlossen
Untersuchungen liefern Grundlagen für die Prüfung nachhaltiger Energieversorgungskonzepte

Garmisch-Partenkirchen, September 2026 – Auf dem Gelände des geplanten Campus-Areals der LongLeif GaPa gGmbH sind die geologischen und hydrogeologischen Untersuchungen des Untergrunds abgeschlossen worden. Ziel der Arbeiten war es, die Voraussetzungen für eine zukünftige nachhaltige Energieversorgung des Standorts zu untersuchen und verschiedene Versorgungsoptionen auf einer belastbaren Datengrundlage bewerten zu können. Hierzu wurden Brunnenbohrungen, Pumpversuche und Wasseranalysen durchgeführt.

Im Rahmen der Untersuchungen wurden zwei Brunnen mit Tiefen von 43,0 beziehungsweise 47,7 Metern erstellt. Die Bohrungen dienten der Erkundung der anstehenden Bodenschichten sowie der hydrogeologischen Verhältnisse im Untergrund. Dabei wurden überwiegend kiesige Schichten mit wechselnden Anteilen von Sand und Schluff angetroffen. Das Grundwasser wurde in Tiefen zwischen rund 28 und 32 Metern unter Ansatzpunkt nachgewiesen.

An die Bohrarbeiten schlossen sich Pumpversuche an. Dabei wurde untersucht, welche Wassermengen dem Grundwasserleiter entnommen werden können und wie sich die Wasserstände im Brunnen verändern. Die Versuche wurden mit unterschiedlichen Fördermengen durchgeführt und lieferten Daten zur Leistungsfähigkeit des Grundwasserleiters sowie zu dessen hydraulischen Eigenschaften.

Ergänzend wurden Wasserproben aus beiden Brunnen entnommen und durch ein unabhängiges Fachlabor analysiert. Untersucht wurden unter anderem pH-Wert, Wasserhärte, Leitfähigkeit sowie verschiedene gelöste Inhaltsstoffe. Die Analysen zeigen niedrige Konzentrationen von Eisen und Mangan sowie insgesamt unauffällige chemische Eigenschaften des Grundwassers.

Die Ergebnisse der Untersuchungen bilden eine wichtige fachliche Grundlage für die weiteren Planungen auf dem Campus-Areal. Auf Basis der gewonnenen Daten können nun verschiedene Möglichkeiten einer nachhaltigen Wärme- und Energieversorgung des Standorts hinsichtlich ihrer technischen, wirtschaftlichen und genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen geprüft und miteinander verglichen werden.

„Die Ergebnisse ermöglichen es uns, unterschiedliche Optionen für die zukünftige Energieversorgung des Standorts auf einer belastbaren Datengrundlage zu prüfen und zu bewerten. Damit ist ein weiterer Schritt in den vorbereitenden Planungen abgeschlossen“, erklärt Ute Witzleb, Projektsteuerung der LongLeif GaPa gGmbH.

 

                 

Bildnachweis: © Longleif